Siebensterne

Die Siebensterne haben sieben längliche Blütenblätter in meist auffälliger Farbe. Die Pflanzen besitzen eher empfindliche Wurzeln, die aber schnell nachwachsen können. Siebensterne bevorzugen feuchte Böden.

Blauer Siebenstern

Diese Pflanze wächst im gesamten Kevaletal an jedem Wegrand. Die Blüte des blauen Siebensterns ist flach und hat sieben hellblaue Blütenblätter, vom runden Stängel zweigen stets zwei verschieden lange, fleischige Blätter ab. Die gesamte Pflanze ist giftig und führt zu inneren Blutungen, wenn sie gegessen wird. Aus den Blütenblättern wird der strahlend blaue Farbstoff Kassaiblau gewonnen.

Weißer Siebenstern

Diese kleine Pflanze wächst als Bodenbedecker an den Ufern von stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Die Stängel sind kurz, die fast schwarzen Blätter sägezahnartig gezackt. Die schmalen Blütenblätter sind weiß, haben aber eine schwarze Spitze. Tagsüber sind weiße Siebensterne eher unscheinbar, nachts hingegen lumineszieren die Blütenblätter und ziehen so bestäubende Beintierchen an.

Die Pflanze ist ungenießbar, aber eine aus den Wurzeln bereitete Salbe wirkt abschwellend.

Kirri

Diese Pflanze hat sieben kleine ovale gelbe Blütenblätter und einen sehr kurzen Stängel. Die Blätter der Kirri sind schwarzumrandet und löchrig. Kein Teil der Pflanze ist essbar, allerdings werden die Samenkörner in der valekischen Nebeltagszeremonie ins Feuer geworfen, wo sie prasselnd herumspringen.

Zuletzt geändert am 12.4.2015 19:26
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