Santo und Ivenaya

Siegel und offizieller Name
Königsfolgschaft Santo Siegel
Königsfolgschaft Santo
AmtsspracheSant
AmtszeitrechnungIsiadische Zeitrechnung
HauptstadtSchwebende Stadt
StaatsformAbsolute Erbmonarchie
StaatsoberhauptKönig Lato Dalvara Kiát II
Einwohner4224
Gründung7281

Santo und Ivenaya befinden sich im mittleren Westen der Insel und umspannen gemeinsam den gesamten See Ivene. Zwischen den beiden Staaten existieren keine expliziten Grenzen, einzig die jeweiligen Hauptstädte sind offiziell Staatsgebiet.

Im weiteren Sinne grenzen beide Staaten an der Wasseroberfläche an Valeka.

Der Grund des Sees ist zumeist schlammig, jedoch finden sich im Südosten ausgedehnte Kristallfelder, im Westen ragen die Klippenfelsen bis fast an die Wasseroberfläche. Im Nordosten befinden sich hunderte eingebrochene kugelige, kristallausgekleidete Höhlen, die aus Salzwasserquellen gespeist werden und Heimat für etliche seltene Tiere und Pflanzen sind. Tausende weitere Höhlen, deren Decken noch nicht eingebrochen sind, werden vermutet.

Siegel und offizieller Name
Königsfolgschaft Ivenaya Siegel
Königsfolgschaft Ivenaya
AmtsspracheIsiad
AmtszeitrechnungIsiadische Zeitrechnung
HauptstadtKristallstadt
StaatsformAbsolute Erbmonarchie
StaatsoberhauptKönig Lato Dalvara Kiát
Einwohner12178
Gründung7367

Die Bürger von Santo und Ivenaya zählen sich fast ausschließlich zum Volk der Nisae, einzig einige der wenigen Einwanderer fühlen sich weiterhin dem Volk ihrer Herkunft verbunden, zumeist sind es Tavai aus dem See Tabos.

Alle Bürger beherrschen die Sprache Sant, hingegen ist Isiad nur mehr selten mündlich geläufig, wenngleich fast alle es lesen können. Beide Sprachen werden in isiadischer Schrift geschrieben.

Die Kristallstadt auf dem Kristallgrund im Südosten des Sees ist die Hauptstadt von Ivenaya. Auf einer näherungsweise kreisförmigen Bahn folgt die schwebende Stadt, die Hauptstadt von Santo, den Strömungen um die Kristallstadt, wobei die Höhe der Stadt durch Ballasttanks so austariert wird, dass die Stadt den gewünschten Strömungen folgt.

Im sehr steilen Grund im Osten des Sees befindet sich die unbewohnte Steinstadt, eine große Höhle, die früher als Kriegsversteck diente.

Geschichte

Santo und Ivenaya entspringen beide dem alten Staat Isiad.

Die langandauernde Abschottung Isiads gegenüber Landbewohnern hatte zunächst den guten Grund, Kontakt mit sicauischen Lavque und deren willensverändernden Zaubern zu vermeiden, auch wenn den isiadischen Königen nur klar war, dass Kontakt mit Landbewohnern korrumpieren konnte. Da die Abschottung, Lissae-Meri genannt, weit über die Herrschaft der Lavque hinaus bestand, kam es zunehmend zu unabsichtlichen, aber auch unkorrumpierenden Kontakten zu Landbewohnern, bis Lissae-Meri schließlich 7282 gemeinsam mit dem Staat Isiad fiel.

In diesem Jahr wurde Santo gegründet, nominell ein neuer Staat, in der Praxis allerdings änderte sich nur sehr wenig.

7367 wurde in einem versuchten Umsturz der Staat Ivenaya gegründet, der als neues Isiad den Kontakt zum Land wieder eindämmen sollte. Den Bürgern von Santo blieb keine Wahl, als sich eine neue Heimat zu suchen, dies sollte die schwebende Stadt sein.

Es dauerte über hundert Jahre, bis Santo und Ivenaya Frieden schlossen, eine Hochzeit von Prinz Mitred von Santo und Königin Devaya von Ivenaya fand statt. Seitdem sind die beiden Staaten das Doppelkönigreich, wenngleich die Staaten keineswegs immer in Personalunion regiert werden, auch wenn sich die Königslinien bislang drei Mal getroffen haben.

Ivenaya vererbt die Krone an das älteste Kind beliebigen Geschlechts, Santo an den ältesten Sohn. Derzeit werden Santo und Ivenaya vom Doppelkönig Lato regiert, sein gleichnamiger Vater regierte Santo vor ihm, seine Mutter Avirias regierte Ivenaya vor ihm.

Gliederung

Santo kennt keine Gliederung.

Ivenaya besteht aus fünf Bauerngruppen, die lose den bewirtschafteten Seegrund-Arealen entsprechen, und drei Kristallstadtgruppen, die lose der Wohngegend in der Kristallstadt entsprechen. Klare Grenzen gibt es allerdings nicht und selbst ein Umzug ändert die Gruppe nicht automatisch, sondern es muss ein Antrag gestellt werden, was nur äußerst selten geschieht, da die Gruppen praktisch keine Bedeutung haben.

Zuletzt geändert am 1.1.2016 23:13
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